Von Singapur geht`s mit dem Flieger nach Phuket, hier chartern wir für eine Woche eine Segelyacht. Wir freuen uns nun auf Strandbar`s, Restaurant mit Meersicht und all das was wir in Malaysia
vermissten. Wir merken schon bald die Thais sind uns von der Kultur her näher.
Die Schiffübernahme klappt mehr oder weniger problemlos, bloß das der Blitz letzte Woche einige Navigationshilfen zerstört hatte. Was bedeutet das wir diese Woche das Schiff von Hand
steuern müssen, kein Autopilot die ganze Zeit muss jemand am Steuer stehen. Nebst der Windinformationen waren noch diverse andere Kleinigkeiten ausgefallen.
Richtung Festland gibt's noch einige Mangroven, landschaftlich sehr schön z.B. James Bond Insel, jedoch nicht geeignet zum Schnorcheln, Sichtweite unter Wasser 30 cm. Je weiter wir Richtung
offene See fahren desto besser die Sichtweite unter Wasser. Leider sind die meisten Korallen von der Korallenbleiche betroffen und abgestorben.
Als das Wasser sichtiger wurde, war natürlich auch schnorcheln angesagt. Als wir ankerten, haben sich alle umgezogen und sich mit Sonnencreme eingeschmiert. Doch unser lieber HR dachte wohl
anders, und hat den Part mit der Sonnencreme weggelassen.
Ohne große Sorge ging es an Land mit dem Dingi um zu schnorcheln. 2 Stunden hatte die ganze Familie das klare Wasser genossen, und die vielen Fische beobachtet.
Am Abendessen wurde festgestellt dass eine Fehlentscheidung getroffen wurde von HR. Denn sein verbrannter Rücken hätte ihn nicht 4 Nächte wachgehalten wenn er auf seine Kinder gehört
hätte.
Das schöne am Segelschiff ist die Zeit, wir können dann auf Inseln wenn die Touristenströme noch nicht da sind bzw. wenn sie abreisen.
Hier auf Ko Hong entstanden einige Unterwasserfotos.
Raffi und Elin zuliebe fuhren wir auch die Ko Phi Phi Insel an, das ist die angesagteste Partyinsel in der Andamanensee. Party ohne Ende, laute Geräusche (sollte Musik darstellen),
Feuershows und was da alles dazugehört. Nun weiss ich auch weshalb sie soviel Alkohol saufen. Die Geschmakskulisse ist einzigartig, der Schmutz wird gleich neben den Bars entsorgt und damit
die Jungen leute noch ein absolut "hygienisches" Tatoostudio finden braucht es einen eher höheren Alkoholpegel.
Das Dingi (Beiboot) unverzichtbares Hilfsmittel, die ganze Woche ankerten wir zum Übernachten. Mit dem Dingi kommt man ans Land, zum Einkaufen, für Inselbesichtigungen ect.
Besonders amüsant sind die Landanfahrungen bei flachem Ufer und hohen Wellen, beim kleinsten Fehler überschlägt sich das Boot und alle liegen im Wasser.
Widmung an Pinkpuschel und Conny
Nach einer Woche war dann der Segelzauber auch schon wieder vorbei, unsere Unannehmlichkeiten wurden vom Vercharterer mit dem Erlass der Benzinkosten und diverser Nettigkeiten super entschädigt.
Gleich von der Marina aus konnten wir ein Mietauto organisieren mit dem wir nun nach Khao Lak fuhren. Hier beziehen wir erstmals ein ganzes Ferienhaus mit eigenem Swimmingpool und das für
unglaubliche 50.00 Fr. pro Nacht.
Wir haben viel unternommen in Khao Lak, vom Elefanten reiten bis zur Besichtigung einer Schildkröten Hilfsstation.
Das alles haben wir sogar ohne HR gemeistert. Seit er uns in Khao lak zurückließ dachten wir schon die Diktatur hätte ein Ende, doch da haben wir uns wohl getäuscht. Raffael hat sein Platz schon eingenommen, und führte uns an der Leine durch Khao Lak.
In Khao Lak gib es 2 Hauptattraktionen, Schnorcheln und Elefanten reiten. So sahen wir im Dorf an jeder Ecke Plakate vom Elefanten reiten, woraufhin Malin völlig ausgerastet ist und natürlich mal Elefanten reiten wollte.
Nach langem Besprechen und rumtelefonieren fanden wir eine wundervolle Stelle in der Nähe. Allerdings haben wir das nicht ganz durchdacht, da Elefanten sehr groß sind hat es ziemlich gerüttelt beim Reiten.
Anita und Raffi hatten keine gepolsterte Rückenlehne auf dem Elefanten, daher hatten sie noch Tage später Rückenschmerzen.
Nichts desto trotz genossen wir den Ritt, zumindest Elin und Malin. Der Weg führte durch einen Wald zu einem wunderschönen Wasserfall, wo zugleich die Elefanten abgewaschen worden sind.
Am Schluss gab es noch eine frische Ananas für jeden von uns. Und auch die Elefanten durften wir noch mit Bananen füttern.