Nach den Besuchen von Cape Town, Dubai und Kuala Lumpur hatten wir nun genügend Städte besichtigt, wir einigten uns auf einen Besuch in einem Badeort und nach einigen Recherchen stand fest
das Langkawi dafür der beste Ort sein muss. Wir hatten schon bald ein wunderschönes Appartement in Kuah mit Top Aussicht im Penthouse 11. Etage gefunden. Zusätzlich zum Appartement haben wir
noch einen Fitnesspass bekommen, die beiden Lifte waren out of order also durften wir jeden Tag Treppe hoch und Treppe runter.
Das Autofahren in Malaysia ist total easy freezy. Alle Autofahrer sind sehr zuvorkommend. Absolute Erholung im Vergleich zu Dubai. Die typische Ettlin Vorbereitung stellt uns kurzfristig vor ein
kleineres Problem, als wir in Kuala Perlis ankamen wollte keiner unser Auto nach Langkawi bringen. Doch wir wären ja keine Ettlin's wenn wir keine Lösung für dieses Problem hätten. Also
fuhren wir alleine nach Langkawi mit der Fähre, und liesen und das Auto durch einen Malaysier, mit einem Tag Verspätung, nach Langkawi bringen.
Nach Ankunft in Langkawi kam schnell die Ernüchterung. Das Baden war nicht wirklich ahmächelig, die Fäkalleitungen wurden offen neben den Badestränden eingeführt. Das Wasser hatte eine braune
Farbe, Sichtweite ä halbä Chäs, was aber nicht nur am gagi lag, auch die Mangroven trugen ihren Teil bei.
Die Malaisen verpflegen sich auswärts, gekocht wird kaum Zuhause. Hawker Center werden die Essens-stände genannt. Da wird frisch gekocht "also frisch ist das Gemüse, ob Fleisch
oder Fisch auch frisch ist wissen wir nicht". Unsere Vermieterin in Langkawi gab uns einige Tipps wo wir zu frischem Fleisch und Fisch kommen sollten, nach Besichtigung dieser Lokale wurde sogar
Raffi und Dädi zum Vegetarier.
Es ist kaum zu Glauben doch MC D', KFC und Co. wurden zum Renner. Schuld daran war nicht nur die Fleischqualität, oft wird auch eine Fisch/Krappen -paste ins Essen gemixt, was bei uns nicht
wirklich gut ankam. Auch das Essen unter freiem Himmel, bei den feucht heißen Temperaturen ist nicht wirklich angenehm. Wir schätzen die klimatisierten Räume die man vorwiegend in Fast Food Läden
antrifft.
Wir möchten ja nicht nur negative Aspekte von Malaysia berichten. Wir durften mit Raffi ins Spital, einige Malaria Symptome glaubten wir bei Ihm entdeckt zu haben, was einige
lustiger fanden als andere. Zum Glück stellte sich nach ca. 3h heraus das nicht Ernstes vorliegt und wir durften Raffi wieder nach Hause mitnehmen. Dieses Event kostete uns unglaubliche 24
RM (ca. 6.00 Fr,) inkl. einem ansehnlichem Medikamentenarsenal.
HR und Raffi waren mit den Sportmöglichkeiten in Langkawi sehr zufrieden, als sie die Badminton Halle entdeckten. Der einzige Negativpunkt war die nicht existente Klimaanlage, was dem Spiel
einen zusätzlichen Reiz verschaffte. Doch Jammern durften die beiden nicht. Bekanntlich ist Malaysia Islamisch, das bedeutet für die heimischen Frauen spielen mit Kopftuch bei gefühlten
40°C.
Nach Langkawi gingen wir nach Penang (Georg Town) hier hatten wir eine Top Wohnung mit freier Nutzung von Pool, Squash, Badminton, Tischtennis und Kraftraum. Georg Town ist etwas moderner
als Langkawi leider bekommt man auch hier kein frisches Fleisch, allgemein ist die Auswahl an Lebensmitteln eher gering.
Foto: Aussicht aus unserer Wohnung in Penang
Von Penang aus besichtigten wir den Tempel Kek Lok Si, im allgemeinen sehr schöner Tempel.
Dann ging`s noch spontan auf eine Jungeltour im Regenwald. Natürlich waren wir Top vorbereitet, den Rucksack mit Getränken kauften wir am Parkeingang, unser Schuhwerk war sowieso sehr
vorbildlich. 3x Birkenstock und 2xHalbschuh, um eine Regenjacke braucht man sich keine Gedanken zu machen, nach 10 Min. laufen ist man sowieso von Kopf bis Fuss durchgeschwitzt. Am Ende der Tour
wurden wir von einem Boot abgeholt, das uns wieder an den Ausgang zurück brachte. Natürlich besichtigten wir auch noch die Stadt mit allem was dazugehört, erwähnenswert ist da
vielleicht der Friedhof. Länger als 15 Min. hielt es hier keiner aus, Mücken von allen Seiten trotz vorherigem Eincremen.
Von Penang aus ging`s durchs Landesinnern über die Cameron Highland und Colmar Richtung Melakka. Auf den oberen Foto sieht man eine Teeplantage (Cameron Highland), eingebettet in einem
Talkessel die Restliche Landschaft ist entweder Palmplantagen, oder einzelne Dörfer. Diese Region gilt auch als Obstgarten von Malaysia überall sah man Gewächshäuser. Man darf sich aber von den
Fotos nicht täuschen lassen einzelne Punkte sind wunderschön, die absolute Mehrheit ist verfallen, ungepflegt, dreckig und stinkig.
Herrlich waren hier die Außentemperaturen auf unserer Route durch die Berglandschaft bewegen wir uns mehrheitlich auf einer Höhe von 1400 bis 1600 m.ü.M. Durch einen Prospekt
erfuhren wir vom nachgebauten Französischen Dorf Colmar, das wollten wir uns nicht entgehen lassen und blieben dort für zwei Nächte. Unsere Aktivitäten in Colmar Tropicale waren, Botanischer
Garten, Japanischer Garten, Strassenkaffes, Badminton, Bowling, und Abendshows.
Letzte Station vor Singapur ist Melakka, hier stösst nun das ausgeklügelte Straßen System von Malaysia an seine Grenzen. 1. Adresse für`s Navi viel zu lang (kein treffer). 2. streichen,
streichen bis ein Punkt kommt 3. garantiert am falschen Ort 4. Nachfragen bei der heimischen Bevölkerung (Securitas und Anwohnerin Nachbarhaus) keine Ahnung 5. durchfragen bis zum
Ziel. Das wiederholt sich bei allen Adressen, die Badmintonhalle suchten wir ca. 2h lang ohne Erfolg. Ansonsten ist Melakka ein sehr sehenswerter Ort, durch den Einfluss von Singapur ist alles
einigermaßen ordentlich, es gibt hier wieder Bier in den Bar`s, schöne Restaurants, wir waren im Butterfly Center, und auf einer Flussfahrt.