5 Tage Tiere beobachten, wandern und die Natur geniessen. HR's Traum nach so vielen Städten.

 

 

Doch nicht nur sein Interesse wurde geweckt als wir über die schneebedeckten weissen Pässe und durch dunkelgrüne Tannenwälder fuhren. Die Märchenlandschaft verzauberte uns alle. 


Die Tage im Yellowstone National Park haben wir verbracht mit Wanderungen an Geysiren vorbei, über grüne Felder bis auf atemberaubende Aussichtspunkte. Und bei Abendrot fuhren wird mit Feldstecher, Campingstühlen und Kamera Ausrüstung bewaffnet durch den Park um Tiere zu beobachten. Abendessen gab es mit Aussicht auf Büffelherden, und bei der Heimfahrt genossen wir bezaubernde Sonnenuntergänge in Orange,Pink & lila. 


Nach schon 2 Wanderungen entschieden wir uns nur noch für einen kleinen Abstecher zu einem versteinerten Baum, da Malin und Anita kein Interesse an diesem Baum hatten blieben sie im Wohnwagen zurück.

 

HR, Raffi und Elin machten sich zu Fuss auf den Weg, schon nach 2 Minuten fanden wir stehende Autos vor, alle mit Kameras, Feldstechern und strahlenden Gesichtern aus den Fenstern. Alle beobachteten einen kleinen Kojoten auf seiner Jagd nach Mäusen. Nach etwa 30 geschossenen Bilder konnte auch Raffi sich von dem Tierchen lösen. Beim Baum angekommen war die Begeisterung nicht gross. Nach einem Foto wollten wir wieder zurück, doch hinter 2 grossen dunkelgrünen Tannen führte ein einsamer Waldweg in ein kleines lichtgrünes Tal. Da wir durchaus genügend Zeit hatten, folgten wir diesem magischen Weg immer Tiefer in die Natur.

 

Im Gegensatz zum versteinerten Baum raubte diese Gegen uns den Atem. Dunkelgrüne Tannen, lichtgrüne Felder und ein himmelblau spiegelnder See liess uns staunen. HR liess sich nicht losreissen und so blieben wir auf dem Weg bis der uns an eine Kreuzung führte, an dieser wir uns fürs umdrehen entschieden. Auf dem Rückweg wurde die Umgebung nicht langweiliger, besonders als HR nach dem Feldstecher griff und sein Blick über den See schweifen liess und einen Grizzlybär sichtete, in der Mitte des kleinen Bergsees. Der Schock kam schnell, und liess nichts als pures Adrenalin zurück. All diese Artikel und Verhaltensregeln wurden vergessen. Beweis für dummes Verhalten war Elin. Die wusste nichts besseres als sich hinter den erstbesten Busch zu bücken und nicht zu rühren. Wobei die erste Regel war; Sich sichtbar für den Bären zu bewegen. Trotz dieser klein Mädchen Aktion konnte Raffi Fotos schiessen, bis der Bär sich entschied sich 70Meter weiter vorne aus dem Wasser und auf unseren Weg zu gehen. Da wurde schnell aufgeräumt und langsam zurückgelaufen. 

Familie