Auf den Strassen Namibias

Richtige geteerte Strassen sind wir bisher in Namibia nicht viele gefahren. Dafür gibt es hier etwa 90% Landstrassen die richtig staubig sind, und doppelt so breit.

Auf so einer Landstrasse kann man bis zu 200 km nur gerade Strecken fahren und man sieht nichts als die Weite Namibias. Auf diesen unendlichen Landstrasse sieht man immer wieder Leute die zu Fuss neben der Strasse laufen, diese müssen stundenlang unterwegs sein.


Wenn man in einem Dorf oder vor einem Supermarkt parkiert steht meistens ein Mann dort der auf unser Auto aufpasst. Am Schluss gibt man ihm dafür ca. 40 Rappen.

Sie haben auch schon gestritten wer auf unser Auto aufpassen darf.







In Namibia begegneten wir täglich diversen Tieren, Springböcke, Straussen, Zebras, Schakale, ect. An diesem Tag übernachteten wir zum ersten Mal mitten in der Wildnis. Im Bewusstsein das hier Leoparde und Hyänen wohnen sind wir doch etwas angespannter als sonst. Im allgemeinen sind die Campingplätze sehr komfortabel meistens mit persönlichen Duschen, WC's und Abwaschraum.






Seit Swakopmund sind wir auf der Touristenroute angekommen, alles ist auf uns Europäer ausgelegt. Top Campingplätze, eine unglaubliche Fülle von Safari Lodges. Und an allen Attraktionen stehen Kassen. Doch die unglaublich schöne Natur mit Ihren beeindruckenden Farben überwältigt uns täglich aufs Neue und die paar Franken schmerzen ja nicht. In Kolmanskop konnten wir eine stillgelegte Diamanten Stadt besichtigen, es war beeindruckend wie schnell die Wüste Ihren Platz zurückholt. 



Man muss es selbst erleben, das Grün auf den nachfolgenden Fotos war für uns wie ein Traum. Als wir vor vier Wochen bei den Augrabiesfalls starteten sahen wir zum letzten Mal fliessendes Wasser, der Sand begleitete uns die ganze Zeit. Nun endlich wieder Wasser, noch besser Weintrauben.  



Familie

Mit unserem Camper sind wir gut ausgestattet, wir haben nun die Freiheit alle Strassen zu befahren die uns Spass machen. Sei es am Strand entlang oder in den Bergen. Doch auch unser Fahrzeug hat Grenzen, dies mussten wir zum ersten Mal in Fahrtrichtung Sandwich Harbour erfahren. Schaufeln, schaufeln schaufeln, im Nachhinein erfuhren wir das diese Strasse nur für Profis ist und auf der schwarzen Liste des Vermieters war. Ansonsten ist der Camper doch sehr eng und wir sind froh das wir so alle vier bis fünf Tage  in einer Logde übernachten. 

Wir versuchen wenn möglich jeweils zwei Nächte am gleichen Ort zu bleiben. So haben wir die Möglichkeit die Umgebung zu besichtigen. Vor allem Wanderungen haben es uns angetan, nach Rücksprache mit den Einheimischen erfuhren wir das höchstens etwas Vorsicht mit der Speikobra geboten ist, alle anderen Schlangen verduften. So war es dann auch, bis jetzt leider noch keine lebenden Schlangen gesichtet. Beim wandern in Sossusvlei kamen wir uns wie beim Schneeschuhlaufen vor, das hochsteigen zwar eher etwas strenger dafür das runterrennen genauso super wie zuhause. Wenn da nur nicht diese Hitze gewesen wäre.